Es ist nie zu spät, was Neues zu lernen

Es ist nie zu spät, was Neues zu lernen

Es gab mal eine Zeit in meinem Leben, in der ich nicht Ski fahren konnte. Diese Zeit hielt 26 Jahre und sieben Monate an. Und ich finde es so schön, dass ich diesen Satz jetzt – mit 26 Jahren, sieben Monaten und einer Woche – in der Vergangenheitsform schreiben kann. Denn: Heute kann ich Ski fahren! Und von dem Lernprozess, den ich als erwachsene Anfängerin dazwischen erleben durfte (und musste), möchte ich euch heute gerne erzählen. 

Einfach mal machen

Möge dir dieser Eintrag Mut machen, mal was ganz Neues zu wagen. Denn mit etwas Mut begann es auch bei uns:

Nach drei langen Jahren des Zögerns haben mein Mann Daniel und ich letzten Herbst den „Jetzt buchen“-Button für eine Ski-Freizeit auf dem Tauernhof in Schladming gedrückt. Es kostete uns Mut, weil wir beide gar kein Ski fahren konnten. Das ist blöd, denn Skifahren scheint ein Hobby zu sein, in das man eigentlich nur hineingeboren wird oder aber reinheiraten muss.

In unserem Fall traf keine der beiden Situationen zu - aber wir wollten es so gerne lernen! Also ließen wir uns von dem Elitären Anstrich nicht abschrecken. Und alleine dafür, dass wir diesen Button gedrückt haben, bin ich schon sehr stolz auf uns!

 

Das ist für mich besonders bedeutsam. Denn, wenn ich eines an meinem Leben bisher bereue, dann ist es wohl das:

Viel zu lange habe ich mir nicht erlaubt, etwas Neues zu lernen

Irgendwie habe ich lange gedacht, dass man neue Skills und Hobbys nur im Teenageralter sammeln kann. Die längste Zeit habe ich die „Zwanzig“ als Alter wie eine magische Grenze gesehen, die in meinem Leben das Ende des Anfänger-sein-Dürfens markierte. Als würde sie mir zurufen: „So, das war’s jetzt aber mit den jungen Jahren! Genug rumgespielt – Zeit, etwas Richtiges zu tun! Was du jetzt nicht auf Profi-Niveau kannst, lohnt sich auch nicht mehr zu lernen. Also Glückwunsch und viel Spaß mit deinem lückenhaften Hobby-Paket – auf in die Arbeitswelt mit dir.“

Das hat mich wirklich viel Lebensfreude gekostet. Denn alles, was ich mit zwanzig Jahren konnte, war, halbschlecht einen Volleyball zu pritschen und eine halbherzige Tonleiter zu geigen. Auf Profi-Niveau hatte es nur mein Schreib-Hobby geschafft. Also machte ich das weiter und war einige junge Jahre lang ansonsten wirklich und wahrhaftig hobbylos. Ich habe viel gearbeitet, viel geschrieben und ganz wenig Freude an etwas „einfach um der Sache willen“ gehabt. Und das, weil ich immer dachte: „Ich bin ja jetzt erwachsen. Ich kann ja jetzt keine Kinderkurse belegen, um noch etwas Neues zu lernen.“

Anfängerkurse für Erwachsene

Erst 2024, zum Start meiner Tennis-Karriere, lernte ich, dass es diverse Anfängerkurse in allen Bereichen für Erwachsene gibt. Kein Witz – ich wusste das nicht!

Als ich es mal wagte, laut auszusprechen, dass ich eigentlich echt gerne Tennis spielen gelernt hätte, und mir eine Freundin daraufhin den Kontakt ihres Trainers mit den Worten „Der unterrichtet auch viele Anfänger in unserem Alter“ rüberschob, staunte ich richtig!

Heute, mit meinem erweiterten Anfänger-Horizont, ist mir das fast peinlich zu schreiben. Aber so war es: Ich dachte wirklich, es gäbe keinen Raum für Erwachsene, um Anfänger zu sein. "Entweder du lernst es mit zehn Kindern, die es vermutlich alle schon besser können als du, oder du lässt es einfach bleiben", dachte ich.

Doch heute weiß ich es besser. Die Menschen, mit denen ich Tennisspielen lernen darf, sind richtig super und alle vollwertig erwachsen. Meine Teamkolleginnen sind eine Französischlehrerin, eine unfassbar talentierte Hochzeitsplanerin und der Betreiber einer Autolackiererei, unsere Altersspanne reicht über die 50 hinaus. Sie haben alle etwas, was sie auf Profi-Niveau können, und kommen - wie ich - trotzdem jede Woche in die Tennishalle, um ein bisschen weniger Anfänger zu sein.

 

 

Die ersten Schritte zu mehr ersten Schritten

Mit dem Auftrieb, den mir gab, den mir diese Erfahrung gab, habe ich in den letzten Jahren eine Reihe neuer Dinge für mich entdeckt:

Ich habe angefangen zu stricken und Maschen wieder und wieder aufgetrennt, bis ein erkennbarer Schal daraus wurde, der nur hier und da ein Loch und einen plötzlichen Musterwechsel hat. Ich habe angefangen zu wandern und mich einfach an Leute drangehängt, die schöne Strecken kannten – in Laufschuhen statt Wanderschuhen, mit altem Schulrucksack statt Wanderausrüstung und ganz ohne Orientierungssinn. Ich habe mich für einen Halbmarathon angemeldet, mit dem Wissen, dass meine gelaufene Zeit niemanden ins Staunen versetzen würde – aber ich habe einfach angefangen, Dinge für mich zu machen.

Und das Wichtigste: Ich habe mir erlaubt, sie erst einmal schlecht machen zu dürfen!

 

 

 

Das Schwierigste am Anfängersein

Das Schwierigste am Anfängersein ist nicht, wie ich immer dachte, einen Ort zu finden, der Anfänger aufnimmt. Das Schwierigste ist, sich an diesem Ort zu erlauben, erst einmal so richtig schlecht sein zu dürfen. Sich öffentlich scheinbar zu blamieren – das fordert den meisten Mut als erwachsener Mensch.

Meistens ist es nämlich so, dass an diesem Ort – sei es eine Tennishalle, eine Skipiste oder ein Pokertisch – auch sehr viele Nicht-Anfänger sind, die das alle schon ganz toll machen. Diese Menschen haben bessere Kleidung, eine viel ausgefeiltere Technik, und man (und damit meine ich mich) denkt konstant, sie starren einen an und fragen sich, wie man so unfähig sein kann. „Ich kann ja etwas anderes sehr, sehr gut – warum sollte ich jetzt hier meine Zeit mit etwas verbringen, in dem ich richtig peinlich schlecht bin?“, ist ein viel gedachter Gedanke in meinem Anfängerkopf gewesen. Und genau den gilt es zu bekämpfen.

Eine ganz neue Welt

Das Schwierige ist, erst einmal schlecht in etwas zu sein und es auszuhalten.
Und das Schwierige ist auch, eine ganz neue Welt kennenzulernen, in der man erst einmal selber fremd sein muss – und darf. So war es auch beim Skifahren.

Mit der Buchung unserer Freizeit folgten nämlich sofort Wochen der Unsicherheit für uns. Noch bevor wir überhaupt auf Skiern standen. Aber zum Dazulernen gehört meistens mehr als das Tun der Sache selbst. Und vermutlich ist das eine weitere Hürde, die uns davon abhält, das zu versuchen, was wir eigentlich gerne machen wollen. Wir wissen erst einmal nicht: "Was brauche ich dafür?“ Und: „Was bedeuten all diese fremden, neuen Worte, die Menschen hier sagen, eigentlich?“

Als ich mich auf die Zeit in Österreich vorbereitete, war es, als müsste ich Orientierung in einer ganz neuen Welt finden. Ich hatte sogar ein Telefonat mit dem Sekretariat des Tauernhofs, der uns wirklich fantastisch betreut hat, und stellte ohne Angst vor Dummheit alle Fragen, die mir kamen – und das waren viele:

Wie viel Ski-Unterwäsche braucht man, um eine Woche Ski zu fahren?
Ist eine Skijacke etwas anderes als eine Winterjacke?
Wo kriegt man denn den Skipass her?
Und fährt die Gondel einen auch wieder runter, wenn man es selber nicht runter schafft?

 

 

Als Anfängerin auf einer Ski-Freizeit

Zum Anfangen muss man übrigens keine perfekten Startbedingungen schaffen. Man braucht auch nicht die beste Ausrüstung, um loszulegen. Eine liebe Freundin lieh mir ihre Schneekleidung samt verschiedener Fleeces, Rückenpanzer und Skisocken. Ich stockte mit eigenen Sportklamotten und Billigkäufen auf. Meine Outfits waren zwar am Ende kunterbunt zusammengewürfelt statt aus einem eleganten Guss gegossen – aber das war auch nicht nötig, denn von Eleganz war bei mir auch sonst nicht viel zu entdecken.


Wie eine Fremdsprachen lernen

Fröhlich-stolz auf unseren Anfängermut setzten Daniel und ich uns schließlich ins Auto und fuhren nach Österreich. Wir beäugten die anderen Gäste, die mit eigenen Skiern auf großen Dachgepäckträgern anreisten, während wir in geliehenen Outfits zum nächsten Skiverleih gingen und uns erklären ließen, wie man denn einen Skischuh eigentlich zu macht (das war gefühlt der schwerste Teil! In die Dinger muss man erst mal reinkommen!).

Beim Abendessen saßen wir mit den Teilnehmer/innen einer parallel stattfindenden „Touren-Woche“ gemeinsam am Tisch. Sie unterhielten sich über die Schneeverhältnisse am nächsten Morgen, und ich verstand absolut nichts. Ich hatte weder Ahnung davon, was eine Tourenwoche ist (eine Woche, in der Menschen – warum auch immer – mit Skiern einen Berg hochlaufen), noch davon, was gute oder schlechte Wetterverhältnisse sind. Sie sprachen über die letzten Skigebiete, die sie besucht hatten, und ich kannte kein einziges davon. Ich musste sogar um Übersetzungen bitten, als es um Fremdworte wie

  • „Carven“ ( Skitechnik, bei der man Kurven auf den Stahlkanten fährt)
  • "Power" (unberührter Tiefschnee) oder
  • „Freerider“ (Menschen, die im freien Gelände abseits Pisten fahren)

ging. Wie ihr seht: Ich durfte schnell und viel dazulernen!


Wer, wie, was?

Ja, so ist das als Anfänger: Man kann nichts, und man weiß auch nichts. Aber wenn man diesen Zustand akzeptiert und einfach mutig nachfragt, kann man schon beim ersten Abendessen mit netten Menschen seinen Horizont erweitern! „Wer wie was, der die das, wieso weshalb warum – wer nicht fragt, bleibt dumm!“, war der Jingle meiner Lieblingskindersendung - und ich wollte nicht dumm bleiben.

Vom Abendessen ging es in die erste Abendveranstaltung, in der die Freizeit samt ihrem Programm vorgestellt wurde und wir als Teilnehmer/innen in unsere Gruppen eingeteilt wurden. „Wer steht denn diese Woche zum ersten Mal auf Skiern?“, fragte der Sprecher von vorne, und in Erwartung, dass sich bestimmt zehn Menschen melden würden, schossen Daniels und meine Hände nach oben. Sie blieben die einzigen Hände - und wir lachten etwas beschämt. Aber: alle anderen nickten ermutigend und begrüßten uns ab diesem Moment mit: „Ach, ihr seid doch die Anfänger, oder?“, und irgendwie war es fast süß, wie sich im Laufe der Woche alle für unseren Fortschritt interessierten und aufrichtig freuten.

Die Möhrchenbande

Wir bekam etwas später noch Zuwachs von einem anderen Teilnehmer, un lernten dann gemeinsam die absoluten Basics: wie man in die Gondel steigt und wie man zum Anfängergebiet kommt. Das Hopsi-Land – ein Anfängergebiet mit sanften Hängen und Hasensymbolik – wurde zu unserem Zuhause.

s wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass dort nicht auf die ein oder andere Kindergruppe – schneller als wir – unterwegs war. Aber wir nahmen es mit Humor, lernten auf dem Möhrchenweg, wie man Ziehwege (= längere flache Wege, die zwei Pisten verbinden) fährt, nannten uns die Möhrchenbande und kürten unsere Skilehrerin zur Chef-Möhre, der ab Gondelausstieg brav zu folgen war.

Wir hatten eine tolle Skilehrerin, die uns Schritt für Schritt an Techniken heranführte, und wir lernten alle einfach ganz in unserem Tempo: erst mit nur einem Ski, dann mit zweien. Erst das Bremsen, dann die Kurven, und irgendwann durften wir schon kleine Abhänge runterfahren. Und so kam es, dass wir nach unserem ersten Skitag schon voller Stolz beim Abendessen auftauchten und auf die Frage: „Ach, ihr seid doch die Anfänger, oder? Wie lief es denn heute?“ mit echten Learnings und leuchtenden Augen antworten konnten. Das war schön!

 


Mein Mann, ein Stehaufmännchen

Natürlich blieb auch der ein oder andere Sturz nicht aus. In unseren Familiengruppen landeten regelmäßig (und mit Erlaubnis des Betroffenen) Videos von einem auf den Boden plumpsenden Daniel.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich auch meinen Ehemann in dieser Woche noch mal ganz neu kennenlernen durfte. Das war ein weiterer Wir-Lernen-Was-Dazu-Bonus! Denn eigentlich ist Daniel wirklich richtig (und teilweise richtig frech) gut in allem, was er tut. Aber das Skifahren fiel ihm nicht unbedingt leicht. Ich glaube, es ist auch noch mal schwerer, sich mit über zwei Metern Größe auf zwei dünnen Scheiben durch den Schnee bergabwärts zu bewegen. Umso stolzer bin ich auf ihn. Es hat mich persönlich richtig inspiriert, wie er immer wieder auf die Beine kam, ohne schlechte Laune zu bekommen oder das Handtuch zu werfen. 

 

Und ich glaube, genau diese Eigenschaft ist es, die einen erfolgreichen Anfänger letztendlich von einem scheiternden Anfänger unterscheidet: Man kann ja nur scheitern, wenn man irgendwann nicht mehr aufsteht. Erst das ist der Moment des Scheiterns. Wenn man immer wieder aufsteht, dann schafft man es irgendwann automatisch aus dem Anfänger-Sein heraus – auch wenn das beim einen länger dauert als beim anderen.


Anfangen macht das Leben farbenfroh!

Wir sind in dieser Freizeit keine Ski-Alpin-Profis geworden. Genauso wenig bin ich jetzt, nach gut zweieinhalb Jahren Tennistraining, ein Tennisprofi. Ich bin jedes Mal erleichtert, wenn ich einen Aufschlag von oben schaffe, und mir wird ein bisschen flau im Magen, sobald Leute mir beim Spielen zugucken.

Nichtsdestotrotz schreibe ich diesen Beitrag, um euch Folgendes zu sagen:

Seit ich mir erlaube, wieder Anfängerin in Dingen zu sein, habe ich so viel mehr Lebensfreude als das noch vor einigen Jahren der Fall war.

Neue Dinge auszuprobieren ist für mich ein absolutes Must-do im Leben geworden. Sei das Padel, Poker, Ukulele spielen, Squash, Golf, Russisch lernen, Bloggen (huhu!) oder Curling gucken: Ich habe es alles schon probiert. Bei vielen Sachen blieb es bei ein, zwei Versuchen – und auch das ist okay. Golf zum Beispiel habe ich GEHASST und meine Platzreife trotzdem Platzreifenkurs mit meinem Schwiegervater einfach nicht bestanden :D

 

 

Aber für manch andere Sachen konnte ich richtig Feuer fangen, und sie haben mein Leben wahrhaftig zu einem besseren gemacht. Ich durfte durch alles neue Menschen kennenlernen, die ich lieb gewonnen habe. Ich habe Fachwissen dazugesammelt, das meine grauen Zellen vor dem Abstumpfen bewahrt. Ich habe meinen Körper mehr schätzen und mein Leben mehr genießen gelernt, seit es mir viel weniger um Ergebnisse und vielmehr um den Weg dahin geht. Und ich wünsche jedem, der das hier liest, auch den Mut, mal wieder in etwas Anfänger zu sein.

Weil es Farbe ins Leben bringt, Neues zu lernen. Und weil es einfach ein ganz großartiges Gefühl ist, auch als Erwachsene noch besser in Dingen werden zu können – und Fortschritt sehen zu dürfen, während sonst vieles im Leben schon sehr gefestigt, vielleicht sogar etwas eingefahren ist.

 


Schaff dir ein facettenreiches Leben!

Wann hast du zuletzt was Neues gelernt? Gibt es eine Sache, die du eigentlich immer schon mal lernen wolltest? Und vor allem: Welche Glaubenssätze halten dich aktuell noch davon ab?

Falls du denkst, dass es keine Anfänger in dieser Sache gibt, kann ich dir sagen: Du liegst ganz sicher falsch. Informiere dich mal ein bisschen über Möglichkeiten für Erwachsene in deiner Region oder such nach einer Online-Community - du wirst staunen!

Falls es die Angst, du könntest dich blamieren, ist, dann will ich dir sagen: Der kleine Preis einer anfänglichen Blamage ist weit kleiner als der Preis eines ewigen Bereuens! Ich kann dir nicht versprechen, dass es sich am Anfang nicht ein bisschen unangenehm anfühlen wird. Für mich war es krass unangenehm, als ich in meinen ersten Tennisstunden eimerweise Bälle in fremde Felder schlug und andere in ihren Spielen störte. Aber eigentlich ist nichts unangenehm daran, voller Mut etwas Neues zu wagen – und schon nach kurzer Zeit wirst du so viel gelernt haben, was dich einfach nur stolz und glücklich fühlen lassen wird! Das sage ich aus Erfahrung!

Und falls es das Gefühl ist, dass dir in dieser „neuen Hobby-Welt“ einfach viel zu vieles fremd ist … dann hoffe ich, du erlaubst dir, erst einmal fremd zu sein. So muss das nun mal sein. Geh trotzdem hin. Denn dann kann man sich wirklich ganz wunderbar schnell kennenlernen :-)

 

Stolz auf die Teilnehmermedaille

Am Ende unserer Ski-Freizeit gab es ein Abschlussrennen, das Daniel und ich mit den Nummern 1 und 2 eröffnen mussten. Wir waren die langsamsten der ganzen Freizeit und am Ende die Letzten auf der Liste. Aber alle waren stolz auf uns, weil wir den gleichen Berg gefahren sind wie die, die schon Jahrzehnte auf den Skiern standen. Und wir waren es auch!

Ich würde behaupten: Trotz weniger Könnens hatten wir genau so viel Spaß wie alle anderen auf der Freizeit – wenn nicht sogar noch mehr. Unsere Möhrchenbande war ein absolutes Highlight, und meine Teilnehmermedaille hängt voller Stolz an meinem Schrank.

Denn weniger fürs Gewinnen verdient man eigentlich wirklich fürs Teilnehmen an etwas eine Medaille: fürs Probieren, für Mut, für Durchhaltevermögen und vor allem dafür, dass man sich irgendwann mal erlaubt hat, einfach erst einmal schlecht darin zu sein! 

Ich hoffe ehrlich, du erlaubst dir das auch mal wieder! Du wirst es nicht bereuen :-)
Mit ganz viel Liebe,
deine Sarah

Aus meinem Gedichtband "Zwischenmenschliches" (S.105)

 

P.S.: Der Tauernhof ist ein christliches Freizeitheim und hat noch ganz viele andere coole Freizeitangebote. Auch im Sommer gibt es dort Aktivurlaube aller Art – vielleicht könnt ihr gleich hier anfangen, Anfänger zu sein? Das hier ist Werbung aus Überzeugung!


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2 Kommentare

Oh wow. Der Text ist so schön geschrieben. Danke für die Ermutigung!
Du kannst so stolz auf dich sein, dass du den Mut hattest, es auszuprobieren.
Ich habe letztes Jahr mit Häkeln angefangen, Youtube Videos sei Dank. Das macht immer noch Freude und hat noch viel Steigerungspotential.

Katrin

Ich freue mich immer, von euch zu hören 🤍 keine Sorge, die Mail Adresse bleibt beim Kommentieren verborgen!:)

Sarah Marie

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